Rückblick, Anregungen und Grillwurst bei der Gemeindeversammlung
12.07.2017
Der Kirchengemeinderat hatte alle Gemeindeglieder zur alljährlichen Gemeindeversammlung mit Rückblick, Ausblick und der Möglichkeit für Fragen und Anregungen eingeladen, die am 9. Juli nach dem Gottesdienst im Großsolter Gemeindehaus stattfand.
Die Gemeindeglieder, die gekommen waren, hörten zuerst einen Rückblick von Pastor Kurowski, in dem er Anzeichen für eine sehr positive Entwicklung einer lebendigen Gemeinde und die Freude darüber in den Vordergrund stellte. Die Zahl der Teilnehmer/- innen in den Gruppen und Kreisen sei stabil, dies habe für das soziale Leben eine große Bedeutung. Besonders schön wäre, dass die Angebote für Kinder und Jugendliche, wie Flötenkreis, Kindergottesdienst und Pfadfinder sehr reichlich genutzt würden und auch 120 betreute Kinder in der Bewegungs-Kindertagesstätte Großsolt-Freienwill seien eine beachtliche Menge.
Leider würde dennoch auch die Kirchengemeinde Großsolt-Kleinsolt noch zu viele Kirchenaustritte verzeichnen. Auf die gute Arbeit der Kirchengemeinde und die vielfältigen Veranstaltungen und ihre Bedeutung müsse noch mehr hingewiesen werden, damit den Menschen in der Gemeinde bewusst würde, welche Angebote für jeden in unserer christlichen Gemeinschaft zur Verfügung stünden.
Neben dem Dank für die Arbeit des Kirchengemeinderates mit den verschiedenen Ausschüssen und einer lobenden Erwähnung der von Klaus-Peter Geiken gepflegten Friedhöfe wurde der Sachstand der Orgel erläutert. Dieser sieht zur Zeit schon wieder anders aus (siehe gesonderter Artikel).
Des Weiteren wurde die derzeitige Arbeit in der Kirchenregion erläutert. Das Gremium mit den Mitgliedern aus den Kirchengemeinden Havetoft, Hürup-Rüllschau, Husby, Satrup und Großsolt-Kleinsolt nenne sich nun „Regionalrat“. Es wurden generelle Entscheidungen zu Baumaßnahmen in der Region und Umsetzung des Pfarrstellenplanes des Kirchenkreises getroffen. Demnach würden alle Kirchen erhalten bleiben. Pfarrstellen würden nur nicht nachbesetzt werden, im Falle einer Vakanz in Husby oder Hürup-Rüllschau.
Weitere Themen waren das Essen in Gemeinschaft, für das Erika Andersen-Götze leider keine Nachfolgerin findet. Fragen und Anregungen der Gemeindeglieder wie vermehrte Präsenz der Kirchengemeinde in „Min to Hus“, Ideen für veränderte Bestattungswünsche und damit verbundenen Umgestaltungen auf den Friedhöfen wird nachgegangen.
Ein besonderer Wunsch betraf das Thema „Abendmahl“. Die Häufigkeit der Abendmahlsfeier in den Gottesdiensten (ca. einmal pro Monat in jeder Kirche) würde der Besonderheit dieser Veranstaltung nicht gerecht.
Dazu ein paar kurze Gedanken des Kirchengemeinderates in Anlehnung an den letzten DAS-Gottesdienst im Juni, der das Abendmahl zum Thema hatte.
Das Abendmahl....
- ... ist ein Mahl für uns Sünder. Unsere Schuld wird uns vergeben.
- ... erinnert uns an Jesus. Sein Leben, sein Sterben, seine Auferstehung.
- ... fördert ein Gemeinschaftsgefühl und verbindet uns.
- ... stärkt uns, gibt uns Kraft, stillt Hunger und Durst auf verschiedenen Ebenen.
- ... ist ein Festmahl. Als Königskinder sitzen wir zusammen an Gottes Tisch und trinken aus goldenen Bechern.
Uns als KGR ist bewusst, dass der Schwerpunkt beim Abendmahl für jeden woanders liegt. Diese fünf Aspekte sind uns aber insgesamt alle so wichtig, dass wir auch den Gottesdienstbesuchern ein bis zwei Mal pro Monat die Chance geben möchten, gemeinsam Abendmahl zu feiern, ohne dabei den Aspekt dieser heiligen Handlung aus den Augen zu verlieren.
Pastor Kurowski wird Anfang des nächsten Jahres im Kirchenboten eingehender dazu Stellung nehmen. Gerne dürfen Sie sich bei Fragen auch jederzeit an ihn wenden.
Im Anschluss an die Versammlung gab es noch Wurst vom Grill und bei einem kleinen Klönschnack klang die Veranstaltung aus. Vielen Dank an die Pfadfinder noch einmal an dieser Stelle.
Ihr KGR